Bulgarien führt den Euro ein
Bulgarien führt ab 01.01.2026 den Euro ein: Was Reisende jetzt wissen sollten
Ab dem 01. Januar 2026 führt Bulgarien den Euro ein. Für Sie als Reisender wird damit vieles einfacher: Preise lassen sich leichter vergleichen, Sie müssen seltener umrechnen und profitieren von mehr Transparenz beim Bezahlen.
Was ändert sich für Sie konkret?
- Ab 01.01.2026 gilt der Euro in Bulgarien.
- Ab diesem Datum ist die Bezahlung in Euro und in Lew möglich. Ab Februar 2026 ist jedoch der Euro das alleinige gesetzliche Zahlungsmittel.
- Wechselgeld erhalten Sie nur noch in Euro.
- Bis zum 08.08.2026 gilt eine doppelte Preisführung. Preise werden sowohl in Lew als auch in Euro ausgewiesen.
Welche Vorteile bringt das für das Land – und für Ihre Reise?
Für Roadtrips und Urlaube bedeutet der Euro vor allem: weniger Umrechnen, weniger Wechselgebühren und klarere Preisvergleiche – etwa bei Unterkünften, Restaurantbesuchen oder Mietwagen. Zudem erleichtert der Euro den Zahlungsverkehr, stärkt Bulgariens wirtschaftliche Einbindung in Europa und kann langfristig für mehr Stabilität und Planungssicherheit sorgen.
Maut & Roadtrip: Das bleibt wichtig
Für Ihre Reise mit dem Auto gilt weiterhin: In Bulgarien ist das mautpflichtige Straßennetz elektronisch organisiert.
- Fahrzeuge bis 3,5 t: Sie benötigen eine E-Vignette, die digital ans Kennzeichen gebunden ist.
- Fahrzeuge über 3,5 t: Hier gilt die streckenabhängige Maut auf dem kostenpflichtigen Netz.
Der Euro macht dabei vor allem eines leichter: Sie können Maut- und Reisekosten künftig direkt in Euro kalkulieren.
Ihre Bulgarien Vignette können Sie hier bequem online kaufen.
Blick nach Europa: Weitere Länder mit Euro-Perspektive
Auch in anderen EU-Ländern ist die Euro-Einführung immer wieder Thema. Außerhalb des Euroraums liegen laut EU-Kommission derzeit unter anderem Tschechien, Ungarn, Polen, Rumänien und Schweden.